Krähen und Taubentag im Calenberger Land

Am 22. August 2026 führte der Hegering Calenberg wie in den Vorjahren seinen traditionellen Krähen- und Taubentag durch. Ziel der gemeinschaftlichen Jagd war, Schäden in der Landwirtschaft zu begrenzen und gleichzeitig einen Beitrag zur Hege des heimischen Niederwildes zu leisten. Besonders die Ringeltaube verursacht im Gemüseanbau erhebliche Fraßschäden, die zu erheblichen Ertragseinbußen führen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Bejagung der Rabenkrähe. Als Nesträuber und Beutegreifer stellt sie insbesondere für Bodenbrüter und das Niederwild eine Belastung dar und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Niederwildhege. Zehn Reviere haben sich in diesem Jahr an der gemeinsamen Aktion beteiligt. Ein besonderer Dank gilt wieder einmal den Revierinhabern, die den revierlosen Jägerinnen und Jägern die Möglichkeit eröffneten, an der Gemeinschaftsjagd teilzunehmen.

Die zuständigen Polizeireviere wurden im Vorfeld über die geplanten jagdlichen Aktivitäten informiert. Die frühzeitige Abstimmung trug damit zu einem reibungslosen Ablauf der Jagd bei. Nach Abschluss des Jagdtages trafen sich die Teilnehmer zu einem gemeinsamen

Grillabend bei Hegeringleiter Bernward Wagner, um den Tag in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Die Strecke von 170 Ringeltauben und 32 Rabenkrähen wurde dabei nach guter waidmännischer Tradition mit dem Jagdhorn verblasen.

Wagner zeigte sich am Ende des Tages zufrieden. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass gemeinschaftliche Jagd, gelebte Revierverantwortung und eine enge Abstimmung mit den zuständigen Behörden wichtige Bestandteile einer verantwortungsvollen Niederwildhege sind.

 

 

Dieter Schmidt

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